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Campeche

Geschichte und Legende: Das Verschmelzen von Kulturen
 

Der Bundesstaat Campeche: Die vielfältige Landschaft des Bundesstaats  Campeche ist von dichten Regenwäldern mit Lagunen und wasserreichen Flüssen im Landesinneren, kleinen Fischerdörfern an der Küste und  zahlreichen archäologischen Fundstädten der Mayas sowie gut erhaltenen Kolonialstädten geprägt, die zu einer Reise in die Vergangenheit einladen.

Die zum Weltkulturerbe erklärte Hautstadt, San Francisco de Campeche, war zur Zeit des Vizekönigreichs die wichtigste Hafenstadt der Halbinsel Yucatan, da sich der Export von Hölzern und Wurzeln, insbesondere des Blauholzbaums oder Campechebaums, auf diesen Hafen konzentrierte. Aus diesen Hölzern lässt sich ein natürlicher Farbstoff gewinnen, der in Europa und Amerika bis zur Erfindung von industriellen Farbstoffen höchst begehrt war.

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Es ist dem Reichtum der Hauptstadt zuzuschreiben, dass sie Angriffen englischer, französischer und niederländischer Piraten ausgesetzt war, und das war auch der Grund dafür, dass nach einem schrecklichen Überfall (1663) eine Stadtmauer mit acht Bastionen errichtet wurde. Diese Befestigungsanlagen zählen heute zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten, während eine Vielzahl von Straßen im Kolonialstil, eklektischen Villen und eleganten Parkanlagen eine angenehme städtische Szenerie für Spaziergänge bietet.

Eine weitere interessante Stadt ist Palizada, am Ufer des gleichnamigen Flusses gelegen. Sie beherbergt eine Vielzahl von neoklassizistischen Gebäuden, ein Baustil, der auch in Becál dominierend ist, einem kleinen Ort, der international durch die Herstellung von Panama-Hüten (auch “Jipis” genannt) bekannt geworden ist.

Im Bundesstaat Campeche befinden sich eine stolze Anzahl von archäologischen Mayafundstätten (Calakmul, Edzná, Hochob, Becán und Chicaná). Außerdem ein gänzlich anderes Erbe: unter Wasser gelegene  Natur-Attraktionen (Riffs und Sandinseln) und nah der Küste versunkene Wracks, wie beispielsweise das Schiff “Nuestra Señora del Juncal”, welches 1631 mit Gold- und Silbermünzen beladen unweit der Küste sank.

Was in Bezug auf Campeche besonders hervorzuheben ist, ist die üppige Vegetation, seine Flüsse und Lagunen, sowie die Vielfalt an Flora und Fauna. Darüber hinaus sind 40% der Fläche Campeches Naturschutzgebiete, besonders zu erwähnen sind hier das Pflanzen- und Tierschutzgebiet “Área de protección de Flora y Fauna de la Laguna de Términos”, die  Ökoregion “Los Petenes-Ría Celestún”, das Biosphärenreservat “Calakmul” und “Balam Kín”.