Labná

Archäologie der Maya > Yucatán

Labná liegt 120 Kilometer südlich von der Stadt Mérida.

Beschreibung

Der Bogen, welcher mit erstaunlicher Perfektion ausgearbeitet ist und mit feinen Ornamenten verziert wurde

Labná bedeutet in der Sprache der Maya "Altes oder Verlassenes”.

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Seine Blütezeit ist in der Zeitspanne von 600 - 900 n.Chr. gelegen.

Die Stätte ist relativ klein. Es wird jedoch geschätzt, dass sich die Stadt über 2,2 Quadratkilometer erstreckte und etwa 3000 Einwohner hat unterbringen können.

Labná ist keiner der gewaltigsten Stätten der Puuc-Region, allerdings ist sie wohlbekannt, da es hier trotz der kleinen Größe eine besondere Sehenswürdigkeit der Maya aus Stein gibt, nämlich den Bogen (El Arco).

Im Inneren der archäologischen Stätte befindet sich die Gruppe "der Palast" (El Palacio), welche eine zweistöckige Konstruktion mit einer Länge von 120 Metern darstellt und somit eines der größten Gebäude der hügeligen Puuc-Region ist. Die erste Ebene umfasst 40 Räumlichkeiten, und die Fassade ist mit Maskaronen der Chac dekoriert. Die zweite Ebene umfasst drei Gruppen von Gebäuden. Von dem Palast führt ein Sacbé (eine künstlerisch gestaltete Art von Maya-Straße) bis zum Aussichtspunkt (El Mirador). Diese Struktur ist drei Meter breit und sechs Meter hoch.

Der Bogen (El Arco) ist Teil eines Gebäudes, das zwei Vierecke voneinander trennt. Die Hauptfassade ist mit stilisierten Schlangen und in einer Ecke mit Maskaronen verziert.

Ein zu erwähnendes Element sind die Türme, die denen der Chenes-Region gleichen. Ihre Platzierung am Nordeingang des Hauptplazes hat dazu geführt, dass man diesen Teil als den Heiligen Teil der Stadt hat erkennen können. Dank der Stuckelemente, mit denen die Türme ausgeschmückt waren, hat man gefolgert, dass es sich um Repräsentationen des kosmischen Baums im Zentrum der Welt – oder dem Wakah Chan – handeln soll.

Eintrittspreise

42 pesos

Öffnungszeiten

Montag bis Sonntag von 10:00 a 17:00 Uhr

Anreise

Man fährt südwestlich aus der Stadt Mérida Richtung Campeche über due 180 Mérida-Calkini. Nach 10 Kilometern nimmt man die Abzweigung auf der Bundesstraße 261/ Hopelchen_Uman und fährt 80 Kilometer Richtung Süden weiter. Hier gelangt man nach Sanakté, wo man nach links Richtung Labná abbiegen kann. Die Fundstätte befindet sich nach 12,5 Kilometern dieser Straße.

Karte

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